Samstag, 13. Februar 2016

Deutschunterricht

Überraschenderweise eine überaus lustige Angelegenheit. Das ist der Weg. Man lernt sich kennen, redet miteinander, arbeitet miteinander, freut sich über die Fortschritte und auf ein Wiedersehen. Diesmal waren einige der Jungs schon da, als wir kamen. Das war schon ein gutes Vorzeichen. Etwas später kamen erstmalig auch einige Frauen und Kinder dazu. Ich saß dann mit zwei Männern und einer Frau aus drei unterschiedlichen Sprachgebieten zusammen. Alle drei sprechen auch kein Englisch. Man versucht es mit Händen und Füßen, das geht ganz gut. Aber ein ‚richtiges’ Gespräch ist kaum möglich. Google hilft sehr, ist aber eine einseitige Angelegenheit. Ich konnte alles übersetzen lassen (die Hoffnung, dass es kein Schwachsinn wird ist ungebrochen), aber umgekehrt wird es schwierig, wenn man keine Tastatur der Sprache besitzt. Noch zögere ich lauter Installationen vorzunehmen. Ich denke, wir helfen Ihnen in erster Linie sich zu beschäftigen und diese schreckliche Zeit erzwungener Tatenlosigkeit zu überstehen. Da kann man doch nur fröhlich ausrufen: ‚Deutschlehrer' aller Bundesländer, beteiligt Euch!

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen